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Chris Harraß

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Königswinter-Bergregion

 Berichte zu interessanten Themen rund um den Ölberg Mai 2008 Redaktion:Christian Harraß                   Mail an die Redaktion

 

Bolzen, spielen, chillen... Ein Platz für die Jugend

 



Aktuell: 12.12.2006, Die Planung kann beginnen - Friedhof ist “Wohngebiet”...
 

Arbeitsgruppe startet mit Planung-Jugendliche sind zur Mitarbeit aufgerufen    3. Mai 2006
von Chris Harraß


Ein Platz für alle, an dem man sich begegnen kann, wo Kinder und Jugendliche bolzen oder skaten, wo Boole und Schach gespielt wird, wo man einfach sitzen kann - das wär`s !

Die Stadt Königswinter unter der Federführung von Heinz Georg Willmeroth hat deshalb eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um mit möglichst viel Bürgerbeteiligung eine „multifunktionale Sport- und Begegnungsstätte“ zu realisieren. Bevor jedoch an die konkrete Planung gegangen wird, sollen die späteren Nutzer ihre Wünsche und Vorstellungen formulieren können. Dazu wird ein spezieller Fragebogen entwickelt, der den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, was sie eigentlich gerne auf diesem Platz hätten. Alle Vorschläge sind gefragt, alles wird auf Machbarkeit geprüft.  Der Fragebogen und ein entsprechendes Infoblatt wird in der nächsten Zeit erstellt und verteilt, wird aber auch hier zum Download bereitstehen.

Als allererste Visualisierung der geplanten Geländenutzung dient der Entwurf des Stadtplaners Herrmann Ulrich aus Heisterbacherrott. Keineswegs verbindlich sind eingezeichnete Funktionsflächen. Lediglich ein geräuschintensiver Bolzplatz etc. soll einen Abstand zur Wohnbebauung von 70 m haben.
Großer Plan- bitte klicken



Als Standort ist ein städtisches Grundstück an der Dollendorfer Strasse in Heisterbacherrott vorgesehen. Begrenzt vom Schul- und Kindergartengelände auf der einen und vom Heisterbacherrotter Friedhof auf der anderen Seite stehen etwa 4500m² zur Verfügung. Vom Bolzplatz über den Beachvolleyballplatz, von der half-pipe bis zum Freiluft-Schach und BMX-Strecke, alles ist möglich. Außerdem wird noch ein einprägsamer Name für das Objekt gesucht. Alle Eingebungen sind erwünscht.
Alle Bürger und vor allem die Jugendlichen sind nun aufgerufen, ihre Ideen und Vorschläge vorzubringen. Aber auch Sorgen und Proteste werden berücksichtigt. Die Planungen befinden sich noch ganz am Beginn- alle Anregungen können einfließen. Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge: info@bergregion.com Wir sind Mitglied in der Arbeitsgruppe und leiten ihre Post an die Stadt Königswinter weiter.

Zur Finanzierung wollte sich die Stadt Königswinter noch nicht konkret äußern, vorgesehen ist jedoch eine weitgehende Kostendeckung aus Spenden und Sponsorengeldern. Ein kleiner Grundstock ist bereits unter anderem aus der Rewe- Nikolauswette mit dem Bürgermeister Wirtz im vergangenen Jahr gelegt. Hubert Kofferath von der Stadt Königswinter stellte eine grobe Kostenschätzung anhand der bisherigen
Planung in Aussicht.

Dank an die bisherigen Sponsoren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bolzplatzwiese

Noch eine schlichte Wiese: das Grundstück von der Dollendorfer Strasse aus gesehen          Foto: Ch. Harraß



Bei der ersten Sitzung des neuen Arbeitskreises im Verwaltungsgebäude Thomasberg am 3.Mai 2006 fanden sich fast fünfzig Interessierte Bürger, darunter erfreulicherweise zahlreiche Jugendliche, zusammen. Ideen wurden gesammelt und das weitere Vorgehen besprochen. Nach den Sommerferien ist ein weiteres Treffen geplant, wo dann schon erste Ergebnisse präsentiert werde könnten.

Plakat Bolzplatz Heisterbacherrott-----------------------------------------------------------------------------
16.05.2006
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Die “Arbeitsgruppe Abfrage” hat neben Flyer und Plakat einen Fragebogen entwickelt, der an alle Jugendlichen über die Schulen, die Vereine oder direkt verteilt wird. Hier können Wünsche oder Anregungen mitgeteilt werden. Die Bögen werden an den stellen eingesammelt, wo sie verteilt werden. Nach der Auswertung beginnt die Finanzplanung dann mit der Arbeit. So soll sichergestellt werden, daß die Gesamtplanung nicht an den Bedürftnissen der Kinder und Jugendlichen vorbeigeht.

Die Fragebogen sollen noch vor den Sommerferien unter die Leute gebracht werden. Dazu bedarf es aber noch einer Unterstützung für die Druckkosten durch Sponsoren. Eine Spendeninfo können Sie hier einsehen


der Fragebogen ist hier zu sehen








Plakat und Flyer Bolzplatz Heisterbacherrott
Copyright: Chris Harraß
 

1.Juni 2006- Ein erster Schritt ist getan- Der Fragebogen und das Plakat gehen in Druck

Die “Abfragegruppe” des Arbeitskreises Bolzplatz Heisterbacherrott hat Flyer mit dem Fragebogen und das Plakat in Druck gegeben. Dank der Unterstützung etlicher Sponsoren war das möglich. In der nächsten Woche werden die Schulen und Vereine damit bestückt und geben sie an betroffene Thomasberger und Heisterbacherrotter Kinder aus. Die Plakate werden in den Ortsteilen ausgehängt und sollen Aufmerksamkeit erregen. Außerdem werden Mitglieder des Arbeitskreises die Jugendlichen im Ort an den Stellen aufsuchen, an denen sie sich gerne treffen. Hier können sie anonym ihre Wünsche vortragen. Ab dem 16. Juni werden die Fragebogen, die an die Schulen und Vereine zurückgegeben wurden, ausgewertet. Nach den Ferien befaßt sich der Arbeitskreis dann aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse mit der weiteren Planung.

8.Juni 2006- Kinder und Jugendliche werden befragt

In den Schulen, Vereinen und Plätzen in Thomasberg und Heisterbacherrott, wo sich die Jugendlichen gerne aufhalten. werden in der Zeit vom 8. bis zum 16. Juni (Tag nach Fronleichnam) mittels der Flyer Befragungen zur Ausstattung des geplanten Platzes durchgeführt. Die Beantwortung ist freiwillig, anonym und wird garantiert nur zur Meinungsbildung  für die weitere Planung verwendet. Je mehr beantwortete Fragebogen zurückkommen, desto mehr können die Vorstellungen der späteren Nutzer berücksichtigt werden. Ein Stück gelebte Demokratie eben... Also: Fragebogen mitnehmen, ausfüllen und zurück damit an die Stelle, wo er herkommt. Außerdem kann der Fragebogen  von dieser Website geladen werden und per mail zurückgeschickt werden.
 
 

24. Juni 2006- Erste Auswertungen der Befragungsaktion - Sportvereine kommen ins Boot

Chh- Rund 150 Fragebogen kamen als Rückläufer von den Schulen und einigen Organisationen, sowie aus den Direktbefragungen an den Treffpunkten der Jugendlichen.  Ersten Auszählungen nach deuten sich bereits bereits Wunschtendenzen an.  In dem Diagramm wurden jeweils die maximalen und minimalen Gewichtungen der Jugendlichen wiedergegeben. Dabei werden zwar die Zwischenwerte nicht berücksichtigt, eine grobe Tendenz wird jedoch dargestellt. Für eine endgültige Darstellung der Befragung werden noch die Flyer der Sportvereine und einiger kirchlicher Jugendgruppen erwartet.

Schon jetzt lassen sich Gewichtungen ablesen: Bolzen, Sitzen (bei Regen beschützt), Inlinern/Skaten und Tischtennis sind die Favoriten, Volleyball, Basketball und Bmx sind nur mäßig gefragt. Schach dagegen ist das ungeliebteste Angebot.
Sehr unterschiedlich gewertet  wurden die Angebote von Jungen und Mädchen, eine exakte grafische Auswertung wird sicherlich noch erfolgen.
Da gab es aber noch die 2. Frage, die frei formuliert beantwortet werden konnte - was denn sonst noch so angeboten werden könnte? Neben praktischen Einrichtungen wie Toiletten, Trinkwasser Beleuchtung oder Mülleimern  wurde durchaus auch das besondere Ambiente, wie Grillplatz, Heizung, Raucherecke nebst Aschenbecher und ein Getränkeautomat gewünscht. Ein Parkplatz durfte es dann auch schon sein. Die Wünsche sind zahlreich, die Umsetzung liegt jetzt in den Händen der Planungs- und Finanzierungsgruppe, die dann der Stadt letztendlich konkrete Vorschläge unterbreiten wird.
Nach letzten Informationen kommen einige Sportvereine mit ins Boot, die bei der Ausgestaltung und Finanzierung mitwirken wollen. Erfahrungen haben sie schon bei der Zusammenarbeit mit der neuen Grundschule in Oberpleis gesammelt.

 

Grafik: Chris Harraß

 

Die Redaktion „Bergregion- aktuell“ wird an dieser Stelle fortlaufend über den Sachstand informieren.
 

12. Dezember 2006- Ein Plan wird geplant...  fröhliches Kinderspiel oder Friedhofsruhe?

chh. Heute traf sich die “Abfragegruppe” mit Vertretern der Stadt Königswinter,  um ihre Ergebnisse vorzustellen. Sie entsprachen den ersten Gewichtungen s.o. Die Abfragegruppe stellt damit ihre Arbeit ein. Aufgrund des festgestellten Bedarfs soll jetzt ein konkreter Plan  von der “Baugruppe” erstellt werden, der dann nach Meinung des Plenums schrittweise zügig umgesetzt werden sollte, damit die Begünstigten (die Kinder und Jugendlichen nämlich) sehen, daß etwas geschieht. Davor hat die Verwaltung aber noch einige Hürden gesetzt.
Ein Schallschutzgutachten ist unumgänglich, um die nahe Wohnbebauung nicht zu beeinträchtigen. Außerdem ist nach Auskunft des Bauamtes der benachbarte Friedhof als “Wohnbebauung” anzusehen, und da braucht es natürlich auch Ruhe... Der Lärm, den die angrenzende Kreisstraße verursacht, stört den Friedhof (und seine “Bewohner”) zwar auch, es ist zu hoffen, daß  das Gutachten nicht gegen die Jugendgeräusche ausfällt. Es wäre ein Farce!
Da die Stadt Königswinter die Finanzierung nicht übernehmen wird, soll die weitere Planung und Ausführung über eine neu zu bildende Arbeitsgruppe der lokalen Agenda abgewickelt werden. Das wäre dann eine handlungsfähige Institution. Parallel dazu soll nun die “Finanzierungsgruppe” mit dem Einwerben von Spenden und Stiftungsgeldern beginnen. Im Januar trifft sich dann die Baugruppe und versucht, die bauliche Planung voranzutreiben.
Immerhin schon als Idee, die Stadt Königswinter aktiv mit ins Boot zu holen, existiert die Anregung, die geplante Multifunktionsfläche der nahen Stenzelbergschule mit zur Verfügung zu stellen. Es wäre Sache des Rates, darüber zu beschließen. Bisher hat er nur die Bereitstellung des Grundstückes und die beratende Unterstützung, nicht aber die Finanzierung beschlossen.
 

Februar 2008 - Es geht endlich weiter.

 


Nach langwierigen Verhandlungen rückt die Verwirklichung des geplanten Multifunktionsplatzes in Heisterbacherrott nun in greifbare Nähe. Nachdem man sich auf einen schrittweisen Ausbau geeinigt hatte, hat nun der

So könnte der erste Bauabschnitt in der Realität aussehen: Eine Hütte in offener Bauweise lädt die Jugendlichen zum Treffen ein...
Entwurf: Jochim Kaiser,          Illustration:Chris Harraß

Finanzausschuss der Stadt Königswinter - vorbehaltlich der Genehmigung des Stadtrates- Mittel zur Realisierung der 1. Ausbauphase (Hütte und Spielfläche) für den Haushalt 2008 bewilligt. Zusätzlich sollen noch Stiftungsmittel bei den beiden Stiftungen der Kreissparkasse beantragt werden. Die Antragstellung , die von der Stadt Königswinter vorbereitet wird, muss über gemeinnützige Institutionen, Initiativen, Verbände oder Vereine erfolgen. Die ev. Kirche  in Heisterbacherrott durch Pfarrer Burkhard Leh wird dies übernehmen. Realisiert wird der von Herrn Architekt Kaiser gezeichnete Pavillon, s. Photomontage, der in der Baugruppe  auf große Zustimmung gestoßen ist. Die Stadt will dann den Bauantrag in Kürze stellen.

Die Planungsgruppen sind optimistisch, daß sie sich bald Gedanken über eine Einweihungsfeier machen könnten...