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Die Apotheke – das sicherste Mittel gegen Arzneimittelfälschungen
Tag der Apotheke am 12. Juni: „Mit Sicherheit für Sie da“
Der Verbraucher- und Patientenschutz steht im Mittelpunkt des Tages der Apotheke am Donnerstag, 12. Juni 2008. Unter dem Motto „Mit Sicherheit für Sie da“ informieren die Apotheken darüber, wie sich die Patienten vor gefälschten Arzneimitteln schützen können und welchen Beitrag die Apotheken vor Ort tagtäglich für eine sichere Arzneimittelversorgung leisten.
Gerade in den vergangenen Wochen und Monaten haben sich die Meldungen über gefälschte Medikamente gehäuft. Der Zoll, verschiedene Kriminalbehörden, die EU-Kommission und die Weltgesundheitsorganisation warnten in diesem Zusammenhang vor allem vor dem Internet als gefährliches Einfallstor von Arzneimittelfälschungen Das hat die Patienten nachdrücklich verunsichert., . In diesem Zusammenhang verweisen die Apotheker auf die Leistungen der Apotheken vor Ort: Bei uns brauchen sich die Patienten keine Sorgen zu machen. Grundsätzlich gilt, dass die Arzneimittelversorgung aus der Apotheke sicher ist. Bei illegalen und international operierenden Internetversendern hingegen sind rund die Hälfte der versendeten Medikamente gefälscht.
Den Tag der Apotheke nutzen die Apotheker, um auf das Thema Sicherheit aufmerksam zu machen. In der Apotheke werden Arzneimittel und deren Anwendung erklärt. Außerdem werden Tipps und Warnungen zum richtigen Umgang mit Arzneimitteln gegeben. Deutlich soll dabei auch werden, wie facettenreich die Leistungen der Apotheken speziell im Hinblick auf die Arzneimittelsicherheit und die Beratung sind. Nur die Apotheken vor Ort sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr durch ihre Nacht- und Notdienste dienstbereit. Dabei sorgen sie für eine wohnortnahe und flächendeckende Versorgung. Da spielt es keine Rolle, ob Ostern oder Weihnachten ist. Mit ihrer ständigen Dienstbereitschaft und pharmazeutischen Kompetenz leisten die Apotheker einen entscheidenden Beitrag zur Arzneimittelsicherheit. Wenn nötig, bringen die Apotheken ein Medikament, das zunächst nicht vorhanden ist, auch bis nach Hause. Dieser Service richtet sich in erster Linie an Senioren, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, Mütter mit kleinen Kindern und bettlägerige Kranke. Bei Bedarf findet zu Hause auch eine Arzneimittelberatung statt. Zum Alltag der Apotheken gehört auch die Herstellung eines auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmten Rezepturarzneimittels. Dieses ermöglicht eine gezielte Therapie in Form von in der Apotheke hergestellter Salben, Zäpfchen oder Augentropfen. Dazu kommt die persönliche pharmazeutische Betreuung der Patienten. Zum Beispiel machen die Apotheker vor den Sommerferien einen Reiseapothekencheck, geben Tipps zur Gesundheitsvorsorge im Urlaub und bieten eine Reiseimpfberatung an. Die Apotheken leisten einen wichtigen und vielfältigen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit.. Das Motto des Tages der Apotheke gilt in doppelter Hinsicht: „Mit Sicherheit für Sie da“ Zahlen, Daten, Fakten zum Thema Arzneimittelfälschungen: 2006 beschlagnahmte der deutsche Zoll gefälschte Medikamente im Wert von 2,5 Millionen Euro. Ein Jahr später waren es schon 8,3 Millionen Euro. Die häufigsten Arzneimittelfälschungen sind potenzsteigernde Medikamente wie Viagra. Aber auch Arzneimittel gegen Cholesterin, Osteoporose und Bluthochdruck werden illegal kopiert. Jüngster Fall sind nach einem Bericht der Zeitschrift „Gute Pillen – schlechte Pillen“ gefälschte Nahrungsergänzungsmittel, die über das Internet angeboten wurden. Den angeblich pflanzlichen Präparaten waren verschreibungspflichtige synthetische Arzneistoffe beigemischt. In diversen Nahrungsergänzungsmitteln wurde der Wirkstoff Sibutramin gegen Übergewicht, das Geschlechtshormon Progesteron und Wirkstoffe gegen Erektionsstörungen nachgewiesen. Quelle: ABDA
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