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Mancherorts währt die Pracht nur wenige Stunden 
Im Siebengebirge lebt der "Brauch" des Absägens wieder auf
Königswinter. (fa) Ihren Augen trauten jene Junggesellen nicht, die am Wochenende unter größten Anstrengungen die zentralen Maibäume in Königswinter, Rommersdorf und Bad Honnef aufgestellt hatten. Neben dem Brauch des Aufstellens und des Maiansingens haben einige offenbar auch den des nächtlichen Absägens wiederentdeckt.
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Ihm fielen der Baum auf dem Bad Honnefer Marktplatz (links) und der auf dem Rommersdorfer Sankt Anna Platz (Mitte) zum Opfer. Ebenso erging es dem Baum, den die Große Königswinterer KG (GKKG) gemeinsam mit den Sankt-Sebastianus-Jungschützen auf dem Marktplatz vor dem Haus Bachem platziert hatte. Dieses Exemplar konnte indes inzwischen "geschient" werden und steht wieder. Auch in Rommersdorf sorgte ein Trupp Junggesellen mittlerweile für Ersatz.
Nur ein Stumpf "schmückt" hingegen weiterhin den Honnefer Markt. Dort aber hatte die von Anwohnern alarmierte Polizei zwei der vermummten Täter dingfest gemacht. Die beiden 16 und 18 Jahre alten Brüder aus Bad Honnef erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung. Unklar ist, ob auch die anderen Bäume auf "ihr Konto" gehen.
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