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Die Mainacht 2005 in den sieben Bergen |
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Altes Brauchtum lebt weiter
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Text/Fotos: Chris Harraß
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Siebengebirge- Was ein Glück, pünktlich zur Mainacht besserte sich das Wetter. Die beste Zeit für die Junggesellen der Region, in den Wald zu ziehen und mit frisch geschlagenen (natürlich legal beim Förster erworbenen) Birkenbäumen auf die Festplätze der Siebengebirgsorte zu ziehen und den Dörfern mit dem Maibaumzu verkünden: Der Mai ist gekommen! So auch in Thomasberg, wo sich der nimmermüde Junggesellenverein mit den vom Obsthof Reuter gesponsorten Traktor auf den Weg gemacht hat, um den von Anette Meißner aus Thomasberg gestifteten 10 Meter hohen Birkenbaum zu holen. Mit bunten Bändern verziert und dann mit 8 Mann aufgerichtet, ist er jetzt weithin im Siebengebirge sichtbar. Gut gelaunt haben sie sich mit Freunden um das Feuer am Bauamt geschart um die Nacht zu feiern. Ja, einige Maibäume werden wohl noch im Laufe des Abends gesteckt werden, ansonsten wird die Nacht gemütlich mit Essen und Trinken verbracht.
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gemütlich am Feuer durch die Nacht: Thomasberger Junggesellen
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Nach Jahren schwindender Mitgliederzahlen ist die Truppe nunmehr kräftig gewachsen: 12 Mitglieder halten das Brauchtum aufrecht. Nur Bräute werden heutzutage nicht mehr versteigert. zum Einen ist der Aufwand zu groß, ausserdem scheint es doch nicht mehr so zeitgemäß. Etwas Sorge haben die jungen Leute über die drohenden Beschwerden von Anliegern, die traditionell zur Abendstunde die Gesetzeshüter auf den Plan rufen, eigentlich wären sie doch recht ruhig. Freude wird aufkommen, wenn, wie in jedem Jahr Minister Dieckmann mit seiner Mainacht-Truppe den Biervorrat ergänzt. Wer sich den Junggesellen anschließen möchte ist willkommen, wenn er über 16 Jahre alt ist . Vorsitzender Markus Häsler ist der Ansprechpartner.
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immer dabei: die Traditionsfahne
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Maibaum über dem Ölberg- Das Siebengebirge erwacht
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