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Der Verein der Freunde und Förderer der Nikolauskapelle in Heisterbacherott lud zum Benefizkonzert und fast 250 Zuhörer kamen. Im Saal Lichtenberg wurde ein Feuerwerk heimischer Sanges- und Musizierkunst abgebrannt, welches keine Wünsche offen ließ.
Vorsitzender Volker Roth begrüßte die Gäste, unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister von Königswinter, Prof. Gola, Diakon Udo Casel und Pfarrer Udo Maria Schiffers. Er erläuterte, dass der äussere Eindruck täusche und der Restaurierungsaufwand noch erheblich sei: „Innen sieht s trist aus!“. Den musikalischen Reigen eröffnete die Irish-Folk-Gruppe „Till Nine “aus Heisterbacherrott und Umgebung. Traditionelle irische Musik mit Tin Whistle, Gitarre, Bouzuki und Bodhrán, ergänzt mit gekonnten Vocals ließen ein wenig Sehnsucht nach der grünen Insel und Guinnes-Bier (mit dem angeblich die Handtrommel gestimmt wird) aufkommen. mehr Info: http://www.till-nine.de/
Ganz im Zeichen des Frühlings präsentierte sich der Thomasberger Kirchenchor unter Edgar Zens mit seinem voluminösen Klangkörper. Wo sonst der liturgische Gesang dominiert, gab es beschwingte Lieder vom Mai und dem erwachenden Leben.
Eine absolute Premiere präsentierte der Chor mit seinem Heimatlied „Kennst Du die sieben Berge“ von Alexander Kowalski und Edgar Zens.
Eine gefällige, eingängige Melodie, die unverwechselbare Szenerie der Berge unserer Königswinterer Heimat, verbunden mit dem Mythos der Drachensage und der legendären Burschenschaften, die einst das Siebengebirge durchstreiften, geben dem Stück das Zeug, eine lokale Hymne zu werden. Den Text zum Lied können Sie hier lesen, die Musik gibt`s demnächst als Hörprobe, der Notensatz ist nach der Gema-Anmeldung vom Autorenteam zu beziehen. Mehr info : http://www.chorstjoseph.de/
„An hellen Tagen“ präsentierte der Kirchenchor Heisterbacherrott sein junges weltliches Repertoir unter der Leitung von Peter Zens, gelegentlich von Whistle und Bodhrán durch „Till Nine“ sowie Edgar Zens am Klavier unterstützt. In Erinnerungen an die 70er Jahre konnte das Publikum schwelgen, als „Rose“, “California dreaming“ und „Oh happy day!“ gekonnt intoniert wurden. Ganz im Sinne des Veranstalters - wahrhaft ein glücklicher Tag für die kleine Nikolauskapelle. mehr Info: http://www.kirche-am-oelberg.de/html/thomasberg.html
Erfreulicherweise mit starkem Jugendanteil besetzt, beschloss das Bläsercorps des Musikzuges Bergklänge die Benefiz für die alte, kränkelnde Kapelle. Gewagte Darbietungen, wie das sonst eher mit dem Dudelsack gespielte „highland cathedral“ kam gefühlvoll beim Auditorium an, nicht zuletzt, weil es „dem Rheinländer“ als Adaption der Bläck Föös bekannt ist. „Ankers away!“ der Seemansmarsch, „Dont cry for me, Argentina” aus der Musical-Sparte und ”Thank you for the music” von Abba - ein reichhaliges Programm, das sich hören lassen konnte. Bemerkenswert sind die vielen guten Solisten in der Gruppe. Leiter Dietmar Zerwas und Rolf Klein haben einen guten Job gemacht.
Mehr info: http://www.bergklaenge.de/blaesercorps.html
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