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Chh.-Angekündigt war es ja, aber dann kam es doch mit voller Wucht. Gut 15 cm Nassschnee überraschte die Einwohner der Bergregion am frühen Morgen zum 10.November. Beim Gang zur Zeitungsröhre zeigte sich das ganze Dilemma. Die News hatten es wohl gerade noch geschafft, ansonsten ruhte der Verkehr. Kaum ein Auto unterwegs, von Bussen nichts zu sehen. Tief drückte der frische Schnee die noch belaubten Äste der Bäume und Büsche auf den Boden. Für zahlreiche Bäume in den Wäldern rund um die Bergorte war das Gewicht zu schwer, so daß die Straßen in Richtung Rheintal über Stunden unpassierbar waren. Feuerwehren aus der gesamten Umgebung waren bis in die Mittagstunden mit dem Freischneiden der Verkehrsadern beschäftigt.

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Räumdienste hatten zwar schon früh die gröbsten Schneemassen beseitigt, wegen der hohen Schneebruchgefahr blieben die betroffenen Straßen vorerst gesperrt. Neben der L331 über die Margarethenhöhe waren die Dollendorfer Straße von Heisterbacherrott wie auch die Ennertstraße nach Pützchen betroffen. Als einziger Ausweg in Richtung Bonn bot sich die Fahrt über Birlinghofen und Sankt Augustin an. Da traf man sich dann.. Schulkinder und Berufstätige aus den sieben Bergen hatten ihre liebe Not, ihren Weg zu finden. Manch einer gab entnervt auf und schrieb zuhause seinen Urlaubsantrag für diesen Tag. Gefreut über den Wintereinbruch haben sich wahrscheinlich nur die Reifenmonteure, selbst für die Kinder war das nasse Zeug nicht so richtig spaßig.
Fotos: Chris Harraß
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