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Von Holger Handt SIEBENGEBIRGE. Zum siebten Mal in Folge ist das Europadiplom für das Siebengebirge verlängert worden. „Die erneute Vergabe ist auch eine Anerkennung für alle, die mithelfen die herrliche Landschaft des Siebengebirges zu erhalten und zu gestalten", beziehen Herbert Krämer, Vorsitzender des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS) und Geschäftsführer Herbert Losem alle Helfer, Mitglieder und Förderer mit in diese Ehrung ein. Das Europadiplom ist eine 1965 ins Leben gerufene Auszeichnung des Europarates in Straßburg, für deren Erlangung eine Fülle fest definierter Kriterien erfüllt sein müssen. Gewürdigt werden nur Schutzgebiete, die wegen ihrer biologischen, geologischen und landschaftlichen Sonderstellung von europäischer Bedeutung sind. Europaweit haben in 25 Staaten nur 68 Gebiete diese Auszeichnung erhalten, sieben davon in Deutschland. Dem Siebengebirge wurde das jeweils fünf Jahre gültige Diplom erstmals 1971 verliehen und dann alle fünf Jahre verlängert. Die jüngsten Verleihung ist für den VVS als Träger des Naturparks Siebengebirge aber auch mit einer Reihe von Empfehlungen durch die zuständige Kommission verbunden. Die Aufstellung eines Wirtschaftsplanes, die Beschaffung notwendiger Finanzmittel, die fortgesetzte
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Glückliche Diplomanden: Herbert Losem, Peter Karall, Herbert Krämer (von links) und Klaus Breuer (rechts) vom VVS bedanken sich bei den Lions-Mitgliedern Dieter Bradtke und Martin Weinberg (2. und 3. von rechts) für die Spende.FOTO: HOLGER HANDT
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Kontrolle des Bestandes von Wildschweinen, Rot- und Rehwild, verstärkte Bemühungen, unerlaubten Verkehr auf geschlossenen Straßen in den Griff zu bekommen und die Aufgabe, alle notwendigen Schritte zur Erweiterung des Naturparks Siebengebirge einzuleiten, die zu einem besseren Schutz des Naturparks beitragen können, sind einige von ihnen. So wird bei einem neuen Wegenutzungs- und Erholungslenkungskonzept, das im kommenden Jahr vom VVS erarbeitet wird, die Frage im Zentrum stehen, mit welchen Maßnahmen die unterschiedlichen intensiven Nutzungen verträglich für Natur und Landschaft im Siebengebirge integriert werden können. Eine inhaltliche Verknüpfung ergibt sich auch bei der Erstellung dieses Konzeptes mit den Planungen der Regionale 2010 zur Gesamtperspektive Königswinter/ Drachenfels und zur Klosterlandschaft Heisterbach als Teile der Kulturlandschaft Siebengebirge. Erfolgreiche Wege hat der VVS mit der Gewinnung von Spendern und Sponsoren auch bei der Beschaffung der notwendigen Finanzmittel beschritten. So haben Spenden der NRW-Stiftung Natur, Heimat und Kultur, der HIT-Umwelt- und Naturschutzstiftung, der Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis und des LionsClubs Siebengebirge erst kürzlich die Anschaffung eines interaktiven Informationssystems mit Großbildschirm für das Naturparkhaus ermöglicht. Bei Martin Weinberg und Dieter Bradtke vom Lions-Club Siebengebirge, der die Anschaffung aus dem Erlös seines jährlichen Standes auf dem Bad Honnefer Martini-Markt mit 2 000 Euro unterstützt hat, bedankte sich jetzt der VVS-Vorstand.
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